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Generatives Wohnen

Workshop Manteuffel Kooperative e.V., Berlin-Kreuzberg

Wie wollen wir im Bauhof zusammen alt werden? Wofür wollen wir uns gemeinsam einsetzen?

Basierend auf einer Umfrage zu Alter, Wohnkonstellationen, Hoffnungen und Befürchtungen erarbeiten die Bewohner erste Ideen zu den evaluierten Themen: Finanzen, Solidarität & Pflege, Wohnformen, Altersstruktur & Flexibilität, Mobilität und baulichen Maßnahmen.
Weitere Fragestellungen in der Hausgemeinschaft sind: Was muss ein Aufzug können und wo sollte er platziert sein? Was leisten Alternativen und welche zusätzlichen Ansätze lassen sich denken? Der Workshop soll Bestandsaufnahme und Auftakt zu einem Prozess sein, der die individuelle bzw. kollektive Fähigkeit zur Sorge, Fürsorge oder Care für Menschen einer anderen Generation stärkt.

Moderation und Konzept in Zusammenarbeit mit Richard Schnepf und Ralf Wollheim
Graphic Recording : Pädda Kamps-Barth

Me Myself and My business

Schreibwerkstatt für GründerInnen und Selbständige in der Kultur-, Sozial- und Kreativwirtschaft, Berlin

MMAMB bietet Biografiearbeit für Frauen, die Lust auf einen Perspektivwechsel haben. Bisher haben sich die meisten interpretierend, emotional oder urteilend mit ihrer Selbständigkeit und ihrem Marketing beschäftigt. In dieser Veranstaltungsreihe versuchen wir uns an der Objektivierung und schaffen so Freiraum für neue Möglichkeiten.

MMAMB soll helfen, sich von Egoismen und Illusionen zu befreien und einen klareren Blick zu erlangen. Ein Verständnis für den Sinn unseres Unternehmens entsteht nicht in der Selbstbespiegelung, sondern wenn die sozialen Aspekte und allgemeinen Erkenntnisse in den Vordergrund treten.

Das kreative und biografische Schreiben, Vorlesen und Miterleben anderer GründerInnen-Biografien ermöglicht uns, die eigene Geschäftsidee in einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Es wird etwas in Gang gesetzt. Der Austausch in der Gruppe wird als hilfreich, erheiternd und erleichternd empfunden.

Falls das Bedürfnis entsteht – ich biete zur Vertiefung und Weiterführung der Anregungen Einzelgespräche nach Vereinbarung an.

Haltungskorrekturen

Wie kann man sich im Kreativen Schreiben Haltungs-Positionen nähern, die einen lebensweltlichen Nutzen bieten? Eine Reflexion
Beitrag Segeberger Briefe Nr.101 Zeitschrift für Kreatives Schreiben

Immer, wenn ich schreibe, denke ich auch über mich nach. Das heißt keineswegs, dass ich eine mir bewusste Haltung dabei entwickle. Das hierfür notwendige Bewusstsein kann erst durch die Wahrnehmung anderer Perspektiven und im Dialog mit diesen entstehen. Meine Voraussetzung hierfür ist der Wunsch, etwas Neues zu lernen und hervorzubringen.
Wenn ich mich in gewohnter Manier reflexiv schreibend mit existenziellen Gestaltungsfragen beschäftige, stoße ich zu oft auf bekannte Denkmuster und Urteile. Also nicht auf überraschende Haltungen, die in neue Handlungen münden. Ich ergründe mir das so: Wer sich – so wie ich – nur um sich selbst dreht, sieht sich bald in einer der Sackgasse der Vereinzelung, die eine Krise der Vorstellungskraft nach sich ziehen kann.
Wäre nicht gerade die ehrliche Sinneswahrnehmung der gegenwärtigen Realitäten eine geeignete Praxis des Eröffnens, einen gemeinsamen Grund zu entdecken, der angeschaut und bearbeitet werden will? …

War es früher wichtig und richtig, von innen nach außen zu gestalten, Dinge zu verbessern, zu re-engineeren, könnte es heute zudem darum gehen, neu zu re-agieren, wo sich nichts mehr reparieren lässt. Aus Wünschen reale Möglichkeiten abzuleiten, hält an der Illusion des unbegrenzten Wachstums und einem Weiter-so fest. Es braucht vielmehr die Vorstellungskraft des jetzigen Moments, der die gesamte Realität miteinschließt und die Befreiung vom egoistischen Wollen zelebriert.
Eine häufig unbeachtete Quelle ist die Imagination, aus der das Neue generiert werden kann. Indem wir Praktiken der Stille initiieren, können wir aus Worten und Bildern neue Ideen verdichten, die es gemeinsam zu erkunden und entwickeln gilt. Der Raum, in dem man atmen kann, ist kein individueller Denkraum mehr, sondern ein gemeinsamer Vorstellungsraum zwischen Gegenwart und Zukunft. Das zwanghafte Benennen der äußeren Realität hat hier Pause.
Dies bedeutet für das Schreiben in Gruppen und die Geschichten, die wir erzählen, wirklich einzutreten in den jetzigen Moment. Wir lassen Mitgebrachtes los und betrachten die Situation aus dem Ganzen heraus. Wir verbinden uns in Zeiten der existenziellen Weltkrise mit dem inneren Raum der Stille.
Es erscheint mir entscheidend zu erzählen, wie die Katastrophe unser Bild von uns selbst verändert. Dabei entwickeln wir eine neue Haltung für den Umgang mit der Zukunft und unsere Aufgabe dabei. Wir kapitulieren nicht mehr vor der Imagination des Untergangs. Noch ist Raum.

Segeberger Briefe

Nachtschicht

Pro bono für Non-Profits, Kompetenzmarathon für den guten Zweck, UPJ, Berlin

Profis aus dem Bereich Kommunikation, Gestaltung, Marketing, Web/IT, Beratung bearbeiten in Experten-Teams Briefings für gemeinnützige Organisationen. Kunden: oscar Freiwilligenagentur Lichtenberg/ 2017, Straßenfeger e.V. Berlin/ 2018, Obdachlosen-Uni/ 2019, pro familia/ 2020

nachtschicht-berlin.de

Foto BSR-Plakat pro familia: Andreas Ritter

Studienreiseschreiben

Studierende schreiben und lesen in Mexico City, Klasse für Ideen, die Angewandte, Wien

Beim Workshop im Parque España und auf dem Gelände der Universidad Comunicación stand neben der Überarbeitung von Texten, die zuvor an den Originalschauplätzen der Studienreise entstanden sind, die Erarbeitung neuer Textformen im Vordergrund. Zum Abschluss hat in den Räumen der Universidad eine Lesung für die ganze Reisegruppe stattgefunden. Die zurückliegenden Eindrücke wurden unter dem Motto „OXICEM“ (Palindrom) präsentiert. Die Beiträge wurden mit Reisefotografien und -illustrationen visuell untermalt.

Die Journale und das Schreiben vor Ort war ein erstes Angebot an die Studierenden, sich mit dem Erlebten zusammenzudenken und den subjektiven Blick auf Mexico City festzuhalten. Die Studienreise nach Mexiko ist so zum Feld der Forschung in eigener Sache geworden. So wurden einige der initiierten Texte auch Basis für die gestalteten Beiträge in Wurf/ Nr. 3 Mexico City, dem Magazin der Klasse für Ideen.

Fotografie: Julia Hofmann

Schreibworkshop in Mexico City

Wurf/ Nr. 3 Mexico City

Leitung Crossmediales Projekt, Klasse für Ideen, die Angewandte, Wien

Was ist geschehen? Was ist geblieben? Was weiß man über eine Stadt, in der man 8 Tage war?

Das aus einer Studienreise mit fast 50 Personen entstandene Projekt gibt Antworten auf diese Fragen. Es umfasst neben Wurf/ Nr. 3 Mexico City eine Ausstellung mit Arbeiten, die unmittelbar vor, während und nach der Zeit in Mexiko entstanden sind.

Wurf/Nr. 3 Mexico City ist kein Buch über Mexico City. Die dritte Ausgabe des Magazins der Klasse für Ideen ist ein Buch über eine Studienreise und Studierende, die über sich selbst und ihre Themen Auskunft geben. Etwas, das sie sind und das über sie selbst hinausweist.

Die Entwicklung gesellschaftlich relevanter Ideen und nachhaltiger Inspirationen für Gestaltung und Werbung erfolgt nicht ausschließlich über die Wahrnehmung, sondern auch über die reflexive Schreibpraxis. Die hierfür notwendige Offenheit zeigt sich in neuen Fragestellungen der Studierenden. Fragen zu der ökologischen Dimension des Reisens, zur Kritik am eigenen Konsumverhalten, werden so anthropologisch erweitert zu der Frage nach ethisch Verantwortbarem überhaupt – einer Verantwortung, der sich auch kein zukünftiges Design entziehen kann.

Ein Mural/ Wandgemälde mit dem Titel „Einwand“ im neuen Gebäude der Uni vereint Inspiration und Vision im Hinblick auf aktuelle politische Themen. Ein zentraler Teil der Ausstellung ist außerdem die Videoinstallation „Tortilla Curtain“, die ihre Besucher visuell und akustisch in die Atmosphären der Megacity eintauchen lässt sowie „Fraction“, ein Film mit Interviews die in Mexiko von Studierenden geführt wurden. Insgesamt soll somit eine Möglichkeit zum interdisziplinären Diskurs für neue gestalterische Positionen eröffnet werden.

Wurf/ Nr.3 Mexico City, 248 Seiten
Redaktion und Gestaltung: Studierende der Klasse für Ideen
Art Direktion: David Gallo, Bastian Moosburger
Covermotiv: Dominika Huber

Coverfoto: Coco Lobinger
Foto Lesung: Ingmar Thies

page-online-Artikel

Studienreise nach Mexico City
Schreibworkshop in Mexico City
Buchvorstellung
Mexico is the shit?
Klasse für Ideen auf dem Angewandte Festival 2019
Mauern überwinden

Ko-kreatives Gestalten

U+U – Wir kommen um zu spielen, Designhappeningreihe im Tandem mit Urs Küenzi

Das Spiel in all seinen Facetten bietet Chancen, auf unterhaltsame Weise einen eigenen Zugang zur Welt im Zusammenspiel mit dem WIR, der Gruppe, zu erleben und zu hinterfragen. Nach Gernot Böhme vermarkten Individuen sich in Zeiten des „ästhetischen Kapitalismus“ permanent selbst. Gemeinsam Spielen birgt potentielle Gegenentwürfe zu einer „Gesellschaft der Singularitäten“, wie sie Andreas Reckwitz beschreibt.
Wollen wir die komplexen Herausforderungen unserer Zeit meistern, brauchen wir wechselnde pluralistische und demokratische Allianzen. Wir können uns, auch kurzzeitig, zu „communities of creative practice“ zusammenschließen. Unsere Designhappeningreihe bietet Möglichkeiten lähmende Haltungen abzuschütteln und solidarische Handlungsfähigkeit zu erfahren. Die Reihe richtet sich an alle, die die kollektive Dimension der Kreativität spannend finden und die das Konzept des einsamen Genies nicht mehr überzeugt.

wirkommenumzuspielen.net
FB
IG

Studio Bauhof

Neuer Raum für Impulse
 
Alternatives Leben und Arbeiten in Kreuzberg seit 1981: Bedingungen und Vorbilder, die das Erkennen des gelebten Wechsels von Aufnehmen, Selbstgestaltung und Gestalten organisieren. 

Foto mit freundlicher Genehmigung von Rai Böhr
Luisenstadt Genossenschaft

MIY

Arbeitssalon für GründerInnen und Selbständige in der Kultur-, Sozial- und Kreativwirtschaft mit Impulsen zu selbstbestimmtem Marketing, Berlin

Zufriedenheit mit dem eigenen Marketing ist ein Konstrukt. Worauf wir jedoch Einfluss haben ist die Haltung zu diesem Thema. Woran wir arbeiten können ist ein stimmiges Verhalten und ein angemessener Umgang. Alte Glaubenssätze, Erwartungshaltungen und Identifikationen der Selbstvermarktung stehen UnternehmerInnen hier häufig im Weg.

MIY ist ein angeleiteter Erkenntnisprozess, der helfen soll, ein neues Bewusstsein für das eigene Marketing zu entwickeln. Das wöchentliche Format beinhaltet Reflexionen, Übungen und Standortbestimmungen und soll für die TeilnehmerInnen neue Perspektiven eröffnen.

MIY will die häufig einschränkenden Programme transformieren, die automatisch abgerufen und durch ständige Wiederholung verstärkt werden. Nicht die Erfahrungen mit dem Thema Marketing bestimmen das eigene Verhalten und Erleben, sondern das, was wir daraus gelernt haben.

Symstemisch-energetische Übungen regen emotionale Fähigkeiten an, die uns zu selbstsicheren Strategien führen. Die Reflexion über Thesen und Mythen zum gelungenen Marketing sowie die Klärung von Begriffen führen zu mehr Fokussierung und inspirieren für das weitere Vorgehen. Die eigenen Erfahrungen in der Gruppe zu teilen und der gemeinsame Diskurs sind hierfür wichtig.

Zur Bearbeitung individueller Marketingprobleme biete ich lösungsorientierte Einzelberatung an.

Creative Leadership

Vortrag „New Presence – Discover yourself as a natural leadership tool” (engl.), HMKW Hochschule für Medien Kommunikation und Wirtschaft, Studiengang Design

Was haben Don Draper (Mad Man) und Octave Parango (39,90) gemeinsam? Die beiden verkörpern ein veraltetes Bild von Creative Leadership. Warum wir ein Redesign von Creative Leadership brauchen, wie eine aktualisierte Form von Creative Leadership aussieht und wie man diese im Designstudium vermittelt möchte ich in meinem Vortrag erfahrbar machen…

Schreiben im Bauhof

Kreative Schreibgruppe im Bauhof, Berlin

Seit 2017 treffen sich Schreibinteressierte 1x im Jahr zum gemeinsamen Schreiben und Lesen. Als Schreibanregungen dienen Fotografien, Literatur und Kunst die zum Austausch über politische und gesellschaftliche Themen beim anschließenden gemeinsamen Essen anregen.

Warum Was Wie

Projektwerkstatt Masterarbeiten, Master of Arts in Design „Trends & Identity”, ZHdK Zürcher Hochschule der Künste, Berlin

Im Workshop liegt der Fokus auf der Themenklärung der Masterarbeit. Wenn es im Prozess bei den Studierenden holpert, kann das ein Zeichen sein, das das Thema zu groß, unbewusst gewählt oder von äußeren Faktoren bestimmt ausgesucht wurde. Hier lohnt es sich, nochmal nachzujustieren.

Hierzu schauen wir uns zunächst genauer an, warum das Thema gewählt wurde, was das persönliche Anliegen dahinter ist und wie die Studierenden sich mit ihrer Arbeit in Hinblick auf ihren professionellen Weg präsentieren möchten. Mit den hieraus entstandenen Erkenntnissen und den in der Gruppe entstandenen Fragen entwickeln die Studierenden eine Präsentation zu ihrem Master-Thema, in der biografischer Bezug, die Kernbotschaft der Arbeit sowie ein berufliches Zukunftsszenario mit kreativen Schreibmethoden erarbeitet werden. Auch hier gibt es ein Gruppenfeedback, auf das in der letzten Arbeitsphase die Präzisierung des Arbeitstitels sowie eine Eingrenzung des Themas erfolgt.

Visual Unsterbl-ICH von Anna Cholinska
Masterprojekte Trends & Identity

Pokalportal

Ich kelche.
Freies Projekt

Ich nehme die zerknitterten, funkelnden Stanniolpapiere, streiche sie glatt und baue daraus Kelche. Nutzlose Kelche in allen Formen, Farben und Größen. Die stehen dann in meiner Wohnung, fangen Staub, werden auf Träger gruppiert und geklebt oder mit Drähten an Zweige gehängt. In einem alten Fotopapierkarton sammle ich das kostbare Baumaterial. Manchmal, wenn es sich ergibt, hinterlasse ich auch mal einen in einer Wohnung. Gute Freunde wissen dann, dass ich da(s) war.

Ist die Verpackung wichtiger als der Inhalt? Warum mache ich das schon so lange?

Ich bin mittlerweile ziemlich schnell im Kelchen. Das geht so: ich wickle das Papier komplett um den Finger (meist Zeigefinger) der linken Hand. (Wenn das Papier klein ist, um den kleinen Finger). Dann drehe ich den Stiel. Aus dem Rest (ca. ein Drittel) forme ich unten den Fuß, indem ich den entstandenen Puschel auf eine glatte Oberfläche drücke und dann die Kanten so umknicke, dass er schön rund ist und der Stand perfekt. Der Feinschliff ist dann noch die Kante oben, also der Rand des Gefäßes. Man kann sogar aus den Kelchen trinken.

Manchmal bekomme ich Material zugetragen. Ich würde mir nie eine Packung Schokoeier kaufen, um Kelche zu bauen. Es muss sich einfach so ergeben.
Hin und wieder ordne ich die Kelche nach Farben, Größen oder miste ein bisschen aus. Sie sind sehr empfindlich gegen Druck. Aufgrund ihres Fliegengewichtes muss man sie außerdem vor Zugluft schützen.

Ich weiß noch genau, wie mir mein Opa Alfred als Kind gezeigt hat, wie das geht, so einen Kelch zu formen. Es war am Abend nach meiner Kommunionsfeier. Die Gäste waren gerade alle gegangen und wir saßen noch an der langen Tafel zusammen. Die hatten meine Eltern im Wohnzimmer aufgebaut. Überall waren benutzte Gläser, Besteck, Essensreste, Blumen und Krümel. Er lächelte, sagte nichts, stellte das Gefäß vor sich hin. Ich habe genau zugesehen. Meine Mutter rief aus der offenen Küche. Wir sahen uns an, er schlug mit der Faust auf den Kelch, der sofort platt wie eine Flunder war. Dann blies ich die Kerze aus, die ich morgens in die Kirche getragen hatte und begann mit dem Aufräumen.

@–pokalportal

Gute Energie

Projektleitung Unternehmenskommunikation Autarsys GmbH, Berlin

Die Autarsys GmbH ist Experte für nachhaltige Energieversorgungssysteme in netzfernen Regionen.

In Messefoldern und Plakaten für die InterSolar München wird das Produkt-Portfolio dargestellt. Die plakativ illustrierten Titel beschreiben die Problemsituationen, für die Autarsys mit passgenauen „Energy Storage Systemen” Lösungen anbietet.

Illustration: Geka Pahnke
autarsys.com

What if?

TRAILER „WHAT IF?“
Freies Projekt

This film describes a process of searching in an ironic way. The problems you have cannnot be solved on the same level. It takes a lot to develope your spiritual intelligence and disconnect the past. First you have to integrate your actual thoughts, feelings and will before you come to the white canvas of true creativity which is connected to yourself. My mission as a marketingcoach is to generate stimuli to reach this turn of awareness and change the direction of your attitude from reaktion to solution. Everything is already there for your true presence! It‘s an endless game you can‘t let be. Enjoy it and have fun!

ILLUSTRATION Geka Pahnke
RECORDING Yesim Meisheit
STIMME Uta Jugert
ANIMATION Doro Vogel
MUSIK Sandro Lütgens

Auf den Flügeln der Einbildungskraft

Versuch einer imaginativen Didaktik im Kreativen Schreiben, Segeberger Kreis Jahrestagung, Bad Malente

Die politisch pädagogische Vision von Peter Fauser („imaginative Didaktik“ mit dem Ziel der Kultivierung der Einbildungskraft durch ästhetische Erziehung) geht davon aus, das sich Imagination aus sinnlicher Wahrnehmung und Erfahrung speist. Fauser definiert das Vorstellungsdenken als schwebende Mitte zwischen innerer/ äußerer Wirklichkeit und Gegenwart/ Zukunft. Ziel der Schreibgruppe sollte es sein, diese Zeitform auszuloten und unterschiedliche Ausflüge in die innere Wirklichkeit zu unternehmen und zu beschreiben…

Cosmopolitan Heimat

Creative Management, Content-Entwicklung, Konzeption
TPA Agentur für Kommunikation, Berlin

Kunden: SSN Group, Inventio, pwr development

Multimediale Designstrategien

Vortrag „Vom medialen Gestalten zum transmedialen Erzählen” SRH Hochschule der populären Künste, Studiengang Mediendesign

Medienpraxis, Designwissen und strategisches Können sind gleichwertig für die Ausbildung. Mein Ziel ist es die Medien-Lebens-Welterfahrung der Studenten und das zu vermittelnde Designwissen für eine zeitgemäße Designstrategie fruchtbar zu machen…

Innere Führungsarbeit

Vortrag „Die Kelch-Strategie.“, ILP-Fachschule für Integrierte Lösungsorientierte Persönlichkeitsentwicklung, Berlin

Ich muss die tieferen Ebenen des Wissens aktivieren, um mich authentisch zu positionieren und in meinem Business erfolgreich zu sein. Innere Führungsarbeit bedeutet nicht mehr von seinen Erfahrungen bestimmt zu sein, sondern beginnt erst, wenn ich vorhandene Einsichten, Haltungen und Wünsche annehme und loslasse..

Moral Phobia

Beitrag Zeitgeist-Glossar von Achtsamkeit bis Zigarette
Verlag Gudberg Nerger, Hamburg

In „Mantra” geht es um eine kurze Selbstwahrnehmung der Nicht-Existenz. Dieser Zustand steht scheinbar im krassen Widerspruch zu Selbstoptimierung und Präsenzpflicht. Kleine Fluchten oder eine wichtige Seinserfahrung, wenn wir beschäftigungstherapeutisch an uns arbeiten, uns plagen, um gesünder, besser, schöner und erfolgreicher zu sein, kurz, um dem Tod zu entgehen?

HerausgeberInnen: Judith Mair & Bitten Stetter

Textgestaltung

Vortrag „IDEE, TEXT, BILD – Ein Weg zu einer neuen Designerpersönlichkeit”, Hochschule Mainz, Fachbereich Gestaltung, Lehreinheit Kommunikationsdesign

Es handelt sich um drei sich überlappende Gestaltungsbegriffe, die sich im Designprozess wechselseitig durchdringen, aufeinanderstoßen und berühren. Mein Ziel ist es die Textgestaltung als Ideenkompetenz zu sichern. Dies bereichert nicht nur die Designqualität, sondern stärkt auch die Designerpersönlichkeit, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden…

Existenzielle Bildung

Rezension „Zur ästhetischen und szenologischen Aktualisierung einer bildungstheoretischen Leitidee.“, Julia Weitzel, Bielefeld, transcript 2012

Zeitgemäße Pädagogik bezieht individuelle Erfahrungs- und Lebenskontexte sowie existenzielle Themen und Anliegen in ihre Prozesse ein. Dieses Bildungsverständnis hat mit der Formel „Bildung = Wissen“, wie es in der Bologna-Diskussion vorherrscht, so viel zu tun wie das Rimini-Protokoll mit Ohnsorg-Theater. Das umfassend dargestellte offene Konzept einer existenziellen Bildung fragt nach Möglichkeiten einer Bildung, die die Selbsttätigkeit und forschende Haltung aller Beteiligten in einem größtmöglichen Maße aktiviert…Das zentrale Thema Weitzels, „Potenzial der Kunst für das Leben“, rückt Wissenschaft, Kunst und Existenz gleichberechtigt zusammen. Die soziale Wirklichkeit wird als ihr eigenes Bühnenbild verstanden. In Weitzels Buch bilden sogenannte „Empirie Theater-Arrangements“ eine ganz konkrete Praxisperspektive mit der sich in beigefügten Übungen arbeiten lässt. Das Buch ist hilfreich für alle, die Bildungsprozesse aus der Perspektive der Teilnehmer entwickeln wollen. Mich hat es ermutigt, erstmals szenische Elemente in die Lehrpraxis (Kommunikationsdesign) einzubauen, um Reflexions- und Gestaltungsprozesse zu initiieren. Sehr spannend!

Eigen-Sinn und Gruppen-Sinn

Reflexions-Übungen – ein Modell aus dem Design-Wissen, Zeitschrift für Theaterpädagogik, Heft 67

Theater-Bildung ist ein ästhetischer und sozialer Prozess zugleich – und sie ist ein eigensinniges wie ein gruppenbezogenes Verfahren.(…) Hier nun kann eine sich experimentell entwickelnde szenopragmatische Design-Praxis wie -Theorie ihr Design-Wissen als performatives, operatives und poetisches Wissen zur Verfügung stellen, um impliziten (noch verborgenen) Eigen- und Gruppen-Sinn in der theatralen Bildung ästhetisch-medial und kognitiv zu reflektieren – verbunden mit der Nutzung der schriftlichen Selbstwahrnehmung und Dokumentation (angeregt vom biografischen und kreativen Schreiben). Selbst-Lern-Prozesse, die Eigen- und Gruppen-Sinn verbinden, können initiiert werden.

Gerd Koch & Uta Jugert

Club der Potentialisten

Konzept und Content-Entwicklung
Broschüre millionways-Stiftung, Berlin

millionways ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Berlin, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen darin zu unterstützen, ihr Potential zu entfalten.

In einer Broschüre wird der Selbstermächtigungsprozess eines „Potentialisten“ in fünf Schritten aus verschiedenen Perspektiven nachgezeichnet: ausgehend vom gesellschaftlichen Wandel über Eigeninitiative, Vernetzung, Projektumsetzung zum Erfolg. Weitere Themen sind ein Programm zur Förderung der Potentialerkennung bei Schulkindern, Bedürfnishorizonte der Klienten, die sich an die Stiftung wenden, sowie Zukunftsperspektiven und Chancen, die sich hieraus für die Personalvermittlung für Unternehmen ergeben.

In einem internen Workshop wurde die bisherige Arbeit und Kommunikation der Stiftung analysiert. In einem externen Workshop reflektierten die Kandidaten ihr Konzepte und beschrieben ihre praktische Erfahrung mit der Stiftung.

Eine Kooperation mit hello-hello (Trendbüro) & Studio Hausherr (Design)

Werbung?!

Workshop, btk Berliner Technische Kunsthochschule, Berlin

Ziel ist das Beantworten selbst formulierter Leitfragen zum Rahmenthema . Die Studierenden setzen sich subjektorientiert mit Werbung auseinander. Sie entwickeln eigene Themen. Das Ausprobieren szenischer, bild- und textbezogener Techniken soll sie hierbei unterstützen.

Der offene Prozess umfasst fünf Phasen ästhetischer Forschung, die als ein dynamisches Gefüge verstanden werden:
1. Thema und Frage finden
2. Forschen, sammeln und erfahren
3. Material aufbereiten
4. Präsentieren
5. Reflektieren

Die Studierenden entwickeln einen individuellen Forschungsplan. Im Verlauf wechseln sich methodisch angeleitetes und selbständiges Arbeiten in Teams vor Ort und in den Feldern Alltag, Design und Wissenschaft ab. Immer wieder werden Erfahrungen und Wahrnehmungen reflektiert. Ausgehend von dem gesammelten Material sollen die Teams ein künstlerisches Produkt gestalten.

Am Ende des Workshops findet eine Präsentation der im Prozessportfolio zusammengestellten und dokumentierten Ergebnisse statt. Kreative Feedbackmethoden unterstützen sie bei der Reflexion der Arbeiten.

Experimentelle Designpraxis

Posterpräsentation, Kongress „Bildnerisches Gestalten und Kreatives Schreiben in der Entwicklung des Menschenˮ Friedrich-Alexander Universität, Erlangen-Nürnberg

Offenes Konzept einer existenziellen handlungsleitenden Bildung. Ziel ist die Verbindung von Designwissen, integrativer Schreibpädagogik und Medienpraxis, die zum einen der Generierung von gestalterischem Wissen und mitlaufend der Explikation der autobiografischen Wahrnehmungsbildung dient.
Ein entscheidender Nebeneffekt der biografischen Wahrnehmungsbildung in Gruppen ist, das die Sinnfrage des Gestaltens und Schreibens mit einem sich entfaltenden Sinnenbewusstsein beantwortet wird: im Leben zeigt sich das Erleben als der gesuchte sozial-ästhetische Zusammenhang. Die Personen bringen sich durch partizipatorische Bildungsprozesse selbst hervor. Selbsttätigkeit und Aneignung statt Reproduktion!

kongress-bildundtext.de

Ad-Busting

Lehrauftrag „Advertising Design“
btk Berliner Technische Kunsthochschule,
Fachbereich Kommunikationsdesign/
2. Semester, Berlin

Die Studierenden setzen sich experimentell mit Werbung auseinander und entwickeln eine Anti-Marken-Kampagne zu einem selbstgewählten Markenprodukt.

Der Prozess führt von der praktischen Erfahrung mit einer Marke über die Analyse der bestehenden Kommunikation schließlich zur Neuinterpretation.

Das szenische Biografieren von Alltagssituationen legt Widersprüche und somit wertvolles Verwertungswissen für die Kommunikation im Sinne einer ungeschönten lebensnahen Wahrheit frei. Zudem dienen die gespielten Nutzungszenarios bei der Agenturpräsentation zur anschaulichen Illustration der Themen, die bearbeitet wurden. Methoden des kreativen Schreibens kommen als reflexive Praxis, beim Verfassen der Werbetexte und für die Ideenfindung zum Einsatz.

Eine Kooperation mit JungvonMatt/Spree

Arbeitsbeispiele: Nadine Toussant (Abercrombie & Fitch), David Gieseke (Aida), Hue Ngyen Thi (Nestle), Charlotte Schön (Maggi)

Lautstark

Kreativdirektion und Konzeption
Corporate Design, Online & Event-Marketing für Lautsprecher Teufel, Berlin

Fotografie: Manuela Steinemann

Social Campaigning

Lehrauftrag „Advertising Design“
btk Berliner Technische Kunsthochschule,
Fachbereich Kommunikationsdesign

Hinter jeder Kampagne steckt eine Idee. Doch wie kommt man auf überraschende Ideen? Die Grundlagen der Ideenentwicklung werden anhand einer praktischen Semesterarbeit erprobt.

Die Studierenden durchlaufen einen Kreationsprozess vom Agentur-Briefing bis zur Präsentation. Sie lernen Werbemechaniken kennen und bekommen Einblick in die Regeln der Werbegestaltung. Diese beinhaltet den Umgang mit Typografie, Sprache und Bild. Kreative Schreibmethoden für Konzeption, Feedback und Textarbeit unterstützen sie im Prozess. Am Ende werden die Arbeiten in der Agentur vor einer Fach-Jury bestehend aus Kundenberatung und Kreation präsentiert und mit dem Kunden diskutiert.

Kooperationen mit
Scholz & Friends Berlin/ Kunde: BUND/ Thema: Artenschutz
Young & Rubicam Berlin/ Kunde: morethanshelters/ Thema: Humanitäre Architektur
BBDO Proximity Berlin/ Kunde: Save the Children/ Thema: Kinderschutz

Arbeit: Jana Pahlke & Martin Süss

Kunst Transit

Texte zur Kunst der Moderne und zur zeitgenössischen Kunst und Kultur Afrikas

Kunst Transit Berlin ist eine Privatsammlung und ein Forum für die afrikanische Moderne und die Gegenwartskunst aus Ostafrika, Westafrika und dem südlichen Afrika. Mit ungewöhnlichen Beiträgen von Experten und interessierten Kunstliebhabern verfolgen wir das Ziel, vorgestanzte Auffassungen zur Kunst der Moderne und zur zeitgenössischen Kunst Afrikas zu überwinden. Das einzelne Werk soll wieder zum Gegenstand der Betrachtung werden.

Fotografie: Michael Drechsler
kunst-transit-berlin.de

Next Level Content

Innovative Content-Formate für Küchenprodukte der Marke Klarstein, Chal-Tec, Berlin

Am Beispiel zweier Produkte werden Positionierung, Ideen, Look & Feel, Foto & Video für interaktive Produktseiten der Marke Klarstein entwickelt. Die angewandten Kreativtechniken sollen künftig in den Arbeitsprozess integriert werden. Bei den Online-Konzepten steht der Nutzer im Mittelpunkt.

Inspiriert durch den Alltag

Projektleitung Unternehmenskommunikation
concept m research & consulting GmbH, Köln/Berlin/London

concept m ist ein psychologisches Forschungs- und Beratungsinstitut. Das Unternehmen forscht mit der qualitativ tiefenpsychologischen Methodik der Morphologie und mit innovativen quantitativen Tools. Ziel ist es, die relevanten impliziten Faktoren präzise zu erfassen. concept m berät Unternehmen basierend auf den Forschungs-Ergebnissen und erarbeitet mit den Unternehmen Lösungen, die das Marketing voranbringen sollen.

Fotografie: Michael Danner

concept m

Wurf/ Nr. 1 Berlin

Projektleitung, Redaktion und Konzept, Klasse für Ideen in Grafik und Werbung, die Angewandte, Wien

Die erste Ausgabe des Magazins der Klasse für Ideen ist ein Reisemagazin.

WURF/ Nr.1 ist ein Experiment zum Erlebnisraum Berlin. Der Versuch einer Annäherung an diese Stadt aus verschiedenen Wahrnehmungsrichtungen, die im Prozess der Beschäftigung mit dem Erlebnisraum Berlin entstanden sind.

Neu war für die angehenden Designer und Werber die Autorenschaft. Die Praxis des Schreibens als Reflexionsmittel stand hier im Zeichen einer individuellen und unkonventionellen Annäherung jenseits der Dienstleistung. Berlin wurde zur Projektionsfläche für Selbsterfahrungen und Selbsterkenntnisse.

WURF/ Nr.1 repräsentiert die Studierenden der Klasse inspiriert von Berlin.
Zum Erscheinen des Magazins wurde eine Premiere mit Lesung veranstaltet.

Postermotiv: Roland Radschopf, Elias Riedmann
Coverillustration: Thorsten Mozer
Editorialdesign: Christina Hosiner, Roland Radschopf, Kathrin Heimel

Was ist kreatives Schreiben?

Beitrag Segeberger Briefe Nr.84 Zeitschrift für Kreatives Schreiben

Begreift man das Kreative Schreiben als eine ästhetische Erfahrung, so bietet das entstandene Material durch seine Verarbeitung eine Vielzahl von Ansätzen für literarisches und biografisches Arbeiten. Es wird innerhalb der Schreibbewegung immer mit dem Schreibprozess selbst geworben und vergessen, dass dabei jederzeit Produkte entstehen, mit denen etwas gemacht werden will. Nicht das Geschriebene ist wichtig, sondern vor allem das, was man damit anstellt…

Segeberger Briefe

Design Writing

Lehrauftrag, btk Berliner Technische Kunsthochschule

Dieser Kurs ermutigt Studierende, Schreiben als ein schöpferisches Ausdrucksmittel im Designprozess zu begreifen und zu erproben. Im Kurs sollen Text- und Bildbezüge im Focus stehen, die in einem angeleiteten Gestaltungsprozess auftauchen.

Die Studierenden können Schreiben als wichtigen Weg und als Quelle für die eigene Kreativität entdecken. Sie erhalten Impulse zur Entwicklung einer höheren Schreibqualifikation und erlernen Techniken, die sie im Alltag für Ideenfindung, Konzeption und Textarbeit nutzen können.

Das an Lieblingsorten in Berlin gesammelte und dokumentierte Wahrnehmungsmaterial ist Ausgangspunkt für die entstandenen Hauptstadtportraits. Die finalen Texte werden am Ende in Editorialstrecken inszeniert und illustriert.

Arbeiten: Anna Sandler, Milena Sandri, Ahmet Uenal

Schreiben im Museum

Schreibworkshop im Museum für Kommunikation, Klasse für Ideen, die angewandte, Wien

Angeregt von der „Ausstellung über Gerüchte“ im Museum für Kommunikation in Berlin entwickeln die Studierenden aus Wien auf ihrer Studienreise einen Text über Berlin. Am folgenden Tag folgt die visuelle Umgesetzung in Doppelseiten, die zu einem Reisetagebuch der Klasse zusammengeführt werden.

Foto: Peter Stoeckl

Der richtige Dreh

Fokusgruppen im Rahmen einer Mieter-Studie, Berlin/Erfurt, für Partizip Futur, Berlin

In einem Quiz zum Alltagsverhalten geht es darum, was sich nach der Sanierung der Wohnungen in Sachen Heizen und Lüften geändert hat. Inwiefern können die neuen technischen Features eine Verhaltensänderung bewirken, was sind die Knackpunkte und wie beeinflusst die Informationsvermittlung die Mieter in ihrem täglichen Umgang mit dem Thema? Ziel der Gruppen ist, einen bewussteren Umgang herbeizuführen und herauszufinden, welche weiteren Anreize hierfür nötig sind.

Kriegsenkel

Kurzgeschichte DZIEKUJE
„…und dann ging die Geschichte richtig losˮ, Ein Lesebuch,
Hrsg. Guido Rademacher, Schibri Verlag, Berlin

der bahnhof in szczecin ist nicht besonders vertrauens-erweckend. ich schwitze am rücken. ein taxifahrer kommt sofort auf mich zu. „nein danke, ich will nicht übers ohr gehauen werden“. an der information haben die noch nie was gehört von dem kaff, wo ich hin will. englisch und deutsch wird auch nicht gesprochen. ich finde heraus, wo der busbahnhof ist. keiner versteht mich. niemand kann mir dort weiterhelfen. ich bin genervt. gehe wieder zurück. da steht ein taxi. ich steig einfach ein. der taxifahrer von vorhin. ein fehler, ich weiß. will nur noch weg. das taxameter läuft. wir fahren irgendwohin. nein, nicht irgendwohin. wir fahren nach kolbacz, früher kolbatz. das dorf, in dem mein vater geboren wurde, die ersten jahre seines lebens verbracht hat. das dorf der vertreibung. das dorf, das ich aus erzählungen kenne. ich weiß nicht, was mich erwartet…

Fotografie: Stefan Thurmann

Marken-ID

Mentoring Bachelorarbeit Alex Schmidtke
Interaktive Markenplattform
ZHdK, Zürcher Hochschule der Künste
Department Style & Design

Das Projekt Acne-ID thematisiert die Identität der Modemarke Acne.
Der Name Acne ist ein Akronym und steht für „Aim to create novel expressions“.
Die gestalterische-/gestaltende Erforschung einer Markenidentität bezieht sich in ihrer Präsentation auf Prognosen, Entwicklung und Inszenierung der herausgearbeiteten Ergebnisse von der Rezeption über die Reflektion bis zur interaktiven Markenplattform im Internet.
Das Projekt Acne-ID soll sie Persönlichkeitsmerkmale der Modemarke nachvollziehbar herausarbeiten und sie für die Vermarktung der Produkte und die Kundenbindung nutzen. Methoden aus der sozialwisschenschaftlichen Marktforschung wie Interview und Focusgruppe kommen als „methodisch angewandte Ethnografie“ zum Einsatz.

Schreiben in der Designausbildung

Vortrag 5. Kolloquium „Design promoviert”, Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung e.V. Doktoranden Kolloquium, Design Research Lab, Udk Berlin

Nur ein emotionaler Zugang ermöglicht die Öffnung für den Schreibprozess. Dies geschieht über die autobiografische Perspektive, die nötig ist, das als abgespalten wahrgenommene Schreiben zu integrieren und als Prozess wahrzunehmen. Die Probleme mit dem Schreiben liegen immer in der eigenen (Schreib)Biografie …

AlltagsStudio

Einrichtungskonzept Forschungs-Wohnung & Ausstattung alltagsnaher Settings, Berlin

Das AlltagsStudio von concept m ist eine vollausgestattete Forschungswohnung in Berlin, in der Testpersonen in aufgelockerter Wohlfühlstimmung Marken und Produkte wie im eigenen Alltag nutzen und ausprobieren können. Die Räume im AlltagsStudio decken alle Lebensbereiche ab: Kochen, Mediennutzung, Haushalt, Körperpflege, Familienleben.

Das Alltagsstudio

Erleben-Denken-Handeln

Ein schreibpädagogisches, autobiografisches Modell
Masterarbeit Biografisches und Kreatives Schreiben
Alice Salomon Hochschule, Berlin

Die Identität eines Menschen lässt sich niemals in ihrer Ganzheit erschließen, sondern ist eine Imagination, der man sich mit Hilfe der ästhetischen Praxis sinnstiftend nähern kann.

Die wissenschaftlichen Zugänge zum kreativen Schreiben geben zwar Antworten auf die schreibpädagogischen Möglichkeiten in der bestehenden Praxis, beantworten aber einen wesentlichen Punkt nicht: Die Frage nach dem lebensweltlichen Nutzen des autobiografischen Schreibens.

In meinem Selbstversuch wurde ein autobiografischer Schreib- und Bildprozess analysiert und in ein schreibpädagogisches Wahrnehmungsmodell überführt. In drei Wahrnehmungsstadien sind unterschiedliche Entwicklungs- und Wissenspotentiale abgerufen und experimentell gestaltet worden. Texte und Bilder werden dabeials ästhetische Äußerung verstanden und sowohl in den Kontext der Kunst und Literatur als auch in den der Lebenswelt eingebettet. Das Wissen artikuliert sich durch die reflexive Schreibpraxis, was sowohl gestalterische als auch lebensweltliche Handlungsoptionen freilegt.

Die autobiografische Lebensweltergänzung im ästhetischen Sinn bedeutet: ERLEBEN als emotionaler, DENKEN als kognitiver und HANDELN als kommunikativer Zugang zur Welt und zum Subjekt. Der biografisch kreative Ansatz bietet eine konzeptionelle Grundlage zur Etablierung und Professionalisierung des kreativen Schreibens in Ausbildungskontexten kunstbezogener Wissenschaften und ästhetischer Bildung.

JugertMASTER_Inhalt

Trend Marke Produkt

Kooperationsprojekt „Frische Ideen für Nivea“, ZHdK, Zürcher Hochschule der Künste, Departement Style & Design, Zürich

Studierende bekommen die Chance, aktuelle gesellschaftliche Trends und Tendenzen im Kontext der Marke NIVEA zu analysieren und Design- und Kommunikationsstrategien auf aktuelle Fragestellungen im Spannungsfeld von Markt und Alltagskultur zu entwickeln.
In Gruppen oder Einzelarbeiten wird ein selbst definiertes Thema von den Studierenden visuell und inhaltlich eigenständig bearbeitet, wobei unterschiedliche kreative und strategische Methoden und Praktiken kombiniert werden. Ganz gleich ob Image-Kampagne, trendbasierte Branding-Konzepte, Story-Telling, Community-Plattformen, Produktentwicklung oder Kooperationen dabei herauskommen – der inhaltliche Fokus ist frei.

In der von mir betreuten Projektphase sollen die Methoden des Kreativen Schreibens als sinnvolle Erweiterung ihres Umsetzungspotenzials erfahren werden.
Ziel ist es, daß die Studierenden Trendforschung und Szenariobildung „in eigener Sache“ (autobiographischer Hinsicht) betreiben. Dies bedeutet, dass eine Filterung der bis dahin betriebenen Recherche- und Ideenfindungsarbeit aus einer selbstreflexiven Perspektive stattfinden kann.
Der angestrebte Effekt ist die Bewusstwerdung, die den eigenen Bezug zum Thema und die Vorstellung vom Projekt (Ergebnis) konkretisieren soll, bevor in der darauf folgenden Phase der Kunde in den Fokus tritt.
Das Verfassen von Texten, die Rezeption und Präsentation, sowie das mündliche und schriftliche Feedback sollen lebendig in Interaktion treten. Das Arbeiten in dieser Phase bezieht sich am Ende nicht nur auf den Text. Sie kann das Bild unmittelbar mit einschließen.

Department der ZhdK
Eine Kooperation mit Judith Mair und Bitten Stetter

Im Auftrag von DRAFTFCB

Von der visuellen zur verbalen Kommunikation

Kreatives Schreiben und Schreibberatung Bachelorarbeiten,
htk, Hamburger Technische Kunsthochschule

Der Workshop ermutigt die Studenten Schreiben als ein schöpferisches Ausdrucksmittel zu erproben und fördert die sprachliche Spontaneität. Der Gedanken- und Ideenfluss wird stimuliert.

Mit unterschiedlichen Stilübungen, Schreibspielen und Feedbackmethoden entdecken die Studenten Schreiben als einen wichtigen Weg für die eigene Kreativität. Sie erhalten Impulse zur Entwicklung einer höheren Schreibqualifikation. Die Studenten erlernen Tools, die sie in Studium und Beruf für sich nutzbar machen können, sei es beim Formulieren von Werbetexten oder bei der Konzeptentwicklung.

Mein Lehrangebot schließt die Vorstellung und Anwendung kreativer Schreibtechniken ein. Ziel des Kreativen Schreibens ist die Präsentation und Vorstellung der frisch entstandenen Texte in der Gruppe. Mit und an den Texten wird sowohl die eigene als auch die Arbeit der anderen Mitstudenten reflektiert.

Bild als Schreibfläche: Katja Miller

Ansichtssache

„Die Krönung“, Gastkolumne Page, Ideen und Know-how für Design, Werbung, Medien, Hamburg

In meiner Glosse geht es am Beispiel einer Kaffee-Kampagne exemplarisch darum, dass ein Großteil der extern erdachten Geschichten, die in der Werbung erzählt werden, den Bezug zur Realität der Kunden verloren haben und das Publikum für dümmer halten, als es ist. Das kann so weit gehen wie in diesem Fall: die Marke wird in der Kampagne unfreiwillig karikiert…

One in a million

Art-Direktion Kinowerbespot für ein Navigationssystem von Mercedes-Benz
Springer & Jacoby, Hamburg

Aus dem Leben

Art-Direktion Klassische Werbung
Springer & Jacoby, Hamburg

Etatbetreuung/ Markenstrategisch ausgerichtete Kampagnenentwicklung/ Ideenfindung/ Präsentationserarbeitung/
Look-Entwicklung/ Layoutrealisation/ Neugeschäftspräsentationen/ Planung und Abwicklung von Foto-
Shootings, Filmdrehs/ Produktionsbetreuung/ Teamleitung/ Personalmanagement

Arbeitsbeispiele Print:
1. Die Launch-Kampagne für Spiegel Online transportierte mit Nachrichtenbildern zum aktuellen Tagesgeschehen aus unterschiedlichen Themengebieten die Reaktionsschnelle in der Berichterstattung im Medium Internet. Erschreckend, wie aktuell viele Themen heute noch sind..(Motiv Nahost)
2. In einer Longcopy-Kampagne für das Supplement LEBEN in der Zeit wurden Alltagsphänomene (Motiv Schattenkatze) beleuchtet, die wir alle kennen. Der Versuch sie zu erklären, konnte nur scheitern; war aber alles andere als langweilig.
3./4. „Goldideen“ Fisherman’s Friend, P&S Zigaretten

Die verlorene Stille

Broschüre, Corporate Design, Poster, Anzeigenkampagne,
Visuelle Kommunikation/ Grafik-Design, FH Dortmund

Im Ohr werden Störsignale erzeugt, die ins Bewusstsein dringen, und so zu einem Martyrium führen können. Ziel der Diplomarbeit ist es, der Tinnitus Liga, einem Verein, Kommunikationsmittel an die Hand zu geben, die die Anfragen von Betroffenen und deren Angehörigen befriedigend beantworten können. Information, Rat und Hilfe wird in Broschüre, Poster und Anzeigen kommuniziert.

Achtung! Call to Action: